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"Toter Sonntag"
gehört der Vergangenheit an
Sommerfest-Veranstalter freuen sich über
einen überaus erfolgreichen
Nachmittag.
Abendprogramm zwischen Salsa und "Fontane danzanti"
Von Kerstin Zacharias
SCHALKSMÜHLE
Der Sonntagabend ist als Veranstaltungstag oft der
schwierigste.
Noch zu Zeiten der alten Kirmes suchte man nach 22 Uhr vergeblich
nach
offenen
Ständen, Fahrgeschäften oder anderen Unterhaltungsmöglichkeiten
-
die Menschen blieben lieber zu Hause,
um sich für den abschließenden Montagabend auszuruhen.
Seit es das Schalksmühler Sommerfest gibt, hat sich dies
spürbar geändert,
ein "toter Sonntag" gehört in der Volmegemeinde
längst der Vergangenheit an.
Das bewiesen zumindest die
zahlreichen Besucher,
die nicht nur den Nachmittag zu einem abwechslungsreichen
Familienausflug nutzten, sondern auch die Abendstunden gemeinsam
auf dem zweiten "Fest der Sinne" verbrachten.
Schließlich gab es ja tatsächlich für alle Sinne
etwas zu erleben.
Denn es war nicht nur für die Gaumenfreuden in den unterschiedlichsten
Variationen gesorgt, auch Augen und Ohren kamen wie gewohnt
auf ihre Kosten.
Mit Stefan Berker stand
am Abend ein gebürtiger Schalksmühler auf der Bühne,
der das Sommerfest nicht nur dazu nutzte, alte Bekannte wieder
zu treffen,
sondern auch seine musikalischen
Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Denn der gelernte
Jazzmusiker,
dem in Berlin die "Kunstfabrik Schlot" gehört,
hat sich mit anderen
hochklassigen Musikern zum "Son y Salsa Club Orquesta
" zusammengeschlossen und bietet seitdem Salsa-
und Jazzkonzerte an. Und so gab es auch am Sonntag
eine hörenswerte Mischung aus dem New Yorker
Salsa-Stil, bekannten Mambo-Klängen, traditioneller afrokubanischer
Musik bis hin zu Latin-Jazz zu hören, die zu späterer
Stunde
das mittlerweile kleine, aber feine Publikum begeisterte.
Vor allem auch die Soli der einzelnen Instrumentalisten
bewiesen die musikalische Klasse und Professionalität der
Gruppe.
Und dann waren da ja auch noch die "Fontane danzanti",
die zum zweiten und letzten Mal auf dem Rathausplatz zu sehen
waren.
Und so fanden sich wieder mehr als 1000 Menschen ein,
um die einzigartige Show aus Wasser, Licht und Musik mitzuerleben.
Während sich Ordnungsamtsleiter
Jörg Schönenberg
mit der Resonanz am Sonntagabend - immer im Vergleich
zur Kirmes gesehen - zufrieden zeigte, sprach Sänger
Salvatore Bucco nach einigen spontanen Gesangseinlagen
allen Beteiligten ein großes Dankeschön aus und appellierte
an die Schalksmühler:
Italienischer Charme und gefühlvolle
Songs
Ein eindrucksvolles Konzert gaben
Salvatore Bucco und die Band "La Nuovo Generazione".
Einfühlsame Songs und fetziger Rock - eine Mischung, die
gefiel.
Schalksmühle. (käm)
Vor allem die weiblichen Fans waren total aus dem
Häuschen.
Salvatore Bucco und die Band "La Nuova Generazione"
begeisterten
am Samstagabend auf der Bühne vor dem Rathaus.
Italienischer Charme, gefühlvolle
Songs, knallharter Rock - eine Mischung,
die ankam.
Eros Ramazotti, das große
Vorbild von Salvatore. Viele seiner Lieder
erklangen.
Aber auch Songs von Zucchero ("Sensa la Madonna"),
Bon Jovi ("That´s my
life")
Ray Charles ("Unchain´ my heart") oder Joe Cocker
("You can leave your hat
on")
sorgten für Simmung auf dem proppevollen Rathausplatz.
Mitsingen und klatschen
konnten die Fans bei "Hey Baby".
Den Song brachte Savatore leider in der Version
von DJ Ötzi und nicht in der Originalfassung von Bruce
Chanell, der damit
Anfang der 60er Jahre einen Welthit gelandet hatte.
Auch deutsche Klassiker
hatten der italienische Barde und seine Band drauf.
"Das unverwüstliche "Marmor Stein und Eisen bricht"
von Drafi Deutscher
oder "Sexy" vom Marius Müller-Westernhagen.
Da kam Freude auf bei den
Sommerfest-Gästen, die Sänger und Band begeistert
feierten.
24.08.2003
Die "tanzenden Fontänen"
sind streng geheim
Spezialitäten aus Apulien: Schinken
und pikante Würste locken die Gourmets
an.
(WR-Bilder [3]: Mennekes)
Schalksmühle.
(käm) "Nicht fotografieren", warnt die Chefin
aus bella Italia. Sie wittert
Spionage.
Schließlich sind die "Fontana Danzanti"",
die "tanzenden Fontänen", einmalig
in Europa.
Heute und morgen können sie auf dem Schalksmühler
Sommerfest bewundert
werden.
Und das Innenleben der 14x4 Meter großen Konstruktion
soll geheim bleiben.
7000 Liter Wasser füllte gestern Abend die Feuerwehr in
die Tanks.
Zehn Tonnen wiegt das komplette Equipment auf dem Rathausplatz.
Da muss man schon auf die Statik acht geben - wegen der Tiefgarage.
Zu klassischer Musik werden die Fontänen tanzen und bunt
angestrahlt
in den Schalksmühler Nachthimmel schießen.
"Viele tausend Besucher"
wünschte stellvertretende Bürgermeisterin
Heide Bachmann gestern Punkt 18 Uhr der Veranstaltung und hatte
die
Zahlen des vergangenen Jahres im Hinterkopf. Gestern bei der
offiziellen
Eröffnung blieb die Schar der Besucher erst einmal überschaubar.
"Schauen Sie in die Broschüre", empfahl sie den
Gästen,
"dann wissen Sie ganau, was in den nächsten Tagen
los ist.
" Und Broschüren waren reichlich ausgelegt an den
vielen Ständen.
Voller wurde es, als gegen
20 Uhr die Tornado-Showband das Arbeitsgerät
auspackte und Evergreens und aktuelle Hits auf der großen
Bühne am Rathaus
zum Besten gab. Spielfreude pur sorgte für Stimmung.
Die Bahnhofstraße
als Schlemmermeile.
Überall warten Gastronomiestände auf die Besucher,
viele Sitzgelegenheiten und Tische sorgen für unkomplizierten
Genuss.
22.08.2003
"Lümmel" aus
Ostfriesland, Austern und Hummer auf der Schlemmermeile
Rasante Fahrt auf der Kirmes.
Auf dem "Schlager-Express" wurden gestern Abend die
ersten Runden gedreht.
"Der Lümmel muss
mit" werben Ostfriesen und präsentieren eine dünne
leckere
Mettwurst.
Das Bistro Central serviert Matjes und Heringsstipp, Scampis
und Calamares,
Hummer,
Lachs und Austern, serviert an gedeckten Tischen, hat das Team
vom CCL
Express
aus Mönchengladbach parat.
Nebenan gibt´s Spezialitäten aus Apulien, Schinken
und Wurst.
Außerdem im Angebot: Pizza, Steaks, Würstchen, Crêpes
usw.
Auf dem Schnurrenplatz wurden bereits
Auto-Scooter und Schlagerexpress
bevölkert.
Im Mittelpunkt: das neue Bungee-Trampolin.
Das große Höhenfeuerwerk, das
am Montag traditionell die Veranstaltung
beschließen sollte,ist abgesagt worden.
Das teilte gestern Winfried Schindler vom Ordnungsamt der Gemeinde
mit.
Grund ist die Waldbrandgefahr, die immer noch besteht. Alle
sei
"knüppeltrocken",
so Schindler.
Donnerstagabend waren die Experten vor Ort an der Grundschule
Klagebach.
"Zu gefährlich", so das Urteil. Die Funken würden
im Waldgebiet an der
Schule ´
runterregnen.
Schindler:
"Es kann bis Montag gar nicht mehr so viel regnen, dass
sich die Situation
entspannt."
22.08.2003
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